Klimavolksbegehren unterstützen gegen düstere Zukunftsaussichten

Der Standard berichtete über eine von Deloitte durchgeführte Studie, in der 18.400 Personen zur Einschätzung ihrer Zukunftsaussichten befragt wurden. Das Ergebnis ergibt ein düsteres Bild, sowohl was den Klimawandel als auch was das Wohlbefinden im Job betrifft. Angesichts des laufenden Klimavolksbegehrens Anlass zu einigen Überlegungen...

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Klimavolksbegehren unterstützen als erster Schritt gegen düstere Zukunftsaussichten

Die Geschichte lehrt uns schmerzlich, dass gesellschaftliche Veränderungen erst stattfinden, wenn der allgemeine Leidensdruck schlicht unerträglich wird. Das ist (leider) das Problem der Generation 50+: Man arrangiert sich mit der Bedrohung, „so schlimm ist es ja gar nicht“… Bloß: Wie lange wollen wir warten?  Wie direkt muss uns die Klimakrise noch betreffen? Was wir heute sehen und spüren, nahm seinen Anfang zum größten Teil mit klimafeindlichen Entscheidungen, die um das Jahr 2000 getroffen wurden – also vor satten 20 Jahren. Wir müssen leider davon ausgehen, dass der Bremsweg ähnlich lang sein wird! Daher gibt es nur eine Devise: Act now! Starten wir jetzt! Ein möglicher erster Schritt wäre zum Beispiel, das Klimavolksbegehren zu unterstützen.

Am 25.6.2020 erschien im Standard ein Artikel „Zukunftsangst der Millenials“

https://www.derstandard.at/story/2000118286445/millennials-sehen-die-zukunft-fuer-jobs-und-umwelt-duester

Der Standard berichtet, das Beratungsunternehmen Deloitte hätte in 43 Ländern immerhin 18.400 Menschen nach ihrer Einschätzung gefragt, wie für sie die Zukunft aussehen würde. Es ging um die persönliche Zukunft bezogen auf Job, Klimakrise und Glaubwürdigkeit von Unternehmen. Die Befragten zeichneten ihre Zukunftsaussichten düster. Im Hinblick auf das Ende der Unterzeichnungswoche zum Klimavolksbegehren, drängen sich mir da einige Überlegungen auf:

Tun statt Jammern!

Mein Wunsch an die „unglücklichen 18.000“ aus der Deloitte-Studie: Jammert nicht, erhebt euch – tut was! Und an alle 50 plus: Auch ihr seid gemeint! Wir können alle etwas tun, wir können alle zum Vorbild werden und jeder noch so kleine Schritt hilft!

Es stimmt natürlich, dass der Anteil an den globalen Emissionen, den wir direkt und persönlich beeinflussen können, verschwindend gering ist. „Soll ich wirklich als Einziger die Welt retten und mich vor meinen Freunden zum Deppen machen?“ Reagieren meine Freunde nur so, weil sie eh wissen, dass ich das Richtige tue, sie aber nicht?
Denken Sie nur an „flight-shaming“. Bleibt der Flieger am Boden, wenn Sie als einziger nicht einsteigen? Und steigt Ihr bester Freund, Ihre beste Freundin nicht ein, weil Sie sie dafür scheel ansehen?

Aber vielleicht ändert sich die Situation ja schlagartig, wenn plötzlich ALLE, die ein flaues Gefühl bei der Sache haben, nicht mehr einsteigen. Plötzlich bleibt der Flieger leer – und in Folge auch am Boden. Wir haben es während des weltweiten CoVid19-Lockdowns erlebt: der Himmel hat sichtbar aufgeatmet

Schein und Sein

Die Deloitte-Studie bestätigt, was wir ohnehin wissen: In der Arbeitswelt sieht es ähnlich aus. Das Arbeitsklima, die Arbeitsbedingungen, die Arbeitskultur sind in vielen – vor allem großen – Unternehmen schon lange „nicht mehr so, wie sie einmal waren“. Bereinigen wir unsere Beobachtungen um die romantische Verklärung, bleibt unterm Strich: Übermäßiger Leistungsdruck, kaum Motivation aus dem Job heraus. Das „Schmerzensgeld“ – wie viele Arbeitnehmer bereits ihre Gage nennen, rechtfertigt die Quälerei nicht mehr.

Auch als Kunde bekommen wir immer öfter Zweifel an den Aussagen diverser PR-Abteilungen: Zu viele Unternehmen schmücken sich mit auf den ersten Blick astreinen Umweltprogrammen, zu viele Unternehmen brüsten sich mit Auszeichnungen.

Es gibt sie, die Guten!

Seit einigen Jahren gibt es allerdings eine Gegenbewegung: junge, dynamische Neugründer, die es genau anders machen möchten. Sie möchten auch erfolgreich wirtschaften, Gewinne erzielen – aber erstmals von Beginn an im Einklang von Mensch und Natur. CRS und Klimaschutz stehen gleichberechtigt im Businessplan. Leider muss man die Protagonisten dieser neuen Businessethik erst einmal finden – für deren gezieltes Marketing fehlen oft die Budgets. Ich empfehle einen Blick in die Medien – wer genau liest, wird fündig.

Klimavolksbegehren unterstützen

Jeder von Ihnen weiß instinktiv, was für Sie persönlich machbar ist – tun Sie es! Bieten Sie den Zweiflern und Nörglern die Stirn, die im Grunde nur ihr eigenes, schlechtes Gewissen beruhigen möchten. Seien wir den 18.000 ein Vorbild, kommen Sie ins Tun. Wenn ich mit meinem Optimismus richtig liege, werden Sie bald feststellen, dass es ganz viele gibt, die ähnlich denken. Finden Sie diese Gleichgesinnten, starten Sie los!
Haben Sie es geschafft, das Klimavolksbegehren zu unterstützen? Wenn Ja: Danke! Falls nein: Die nächste Chance kommt bestimmt…

pw

 

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