Identität schaffen durch Ökostrom

Zusammenhalt macht uns stark – Ökostrom zu beziehen, könnte eine Sache sein, die Menschen verbindet

Gemeinsam große Ziele erreichen

Jede große Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Vielleicht erscheint der Weg zu mehr Klimaschutz und mehr Umweltbewusstsein noch wie ein steiniger Saumpfad. Aber immer mehr Menschen gehen ihn und langsam wird der Weg breiter und komfortabler. Es entstehen erste „Wandergemeinschaften“ – die gemeinsame Gesinnung verbindet. Der Wunsch, die Gesellschaft zum Besseren zu verändern, schafft eine neue Identität. Etwas, worüber wir reden können. Den Stromanbieter zu wechseln, auf Ökostrom umzusteigen könnte so ein erster Schritt sein zu einer neuen gemeinsamen Identität. Je mehr von uns entschlossen vorangehen, desto mehr werden folgen, insbesondere wenn sich herausstellt, dass es sich für jeden einzelnen lohnt – ganz im Sinne von: Der Weg ist schon Teil des Ziels.

Zum Umdenken anstoßen

Sie kennen das: Im Lokal spielt  Musik, dreißig Gäste äußern sich nicht, zehn wippen verhalten im Rhythmus, ein Tisch reklamiert – die Musik wird leiser gedreht. Laut wissenschaftlicher Erkenntnisse braucht es 5 bis 10% der Bevölkerung, die ihre Überzeugung laut kundtun, um die Mehrheitsmeinung zu ändern. Risiko oder Chance?

Identität schaffen passiert. Jetzt.

Grob umgelegt auf Österreich hieße das: 800.000 Menschen müssten massiv und über einen längeren Zeitraum hinweg auf gesellschaftliche Veränderungen in Sachen ökologischen Handelns drängen, um ein allgemeines Umdenken in Gang zu setzen.
Bei der letzten großen „Fridays for Future“ Kundgebung im  Herbst 2019 waren österreichweit 100.000 auf der Straße.

Quellen

Intakte Natur rund um die PV-Anlage Strem Südburgenland | Wagenhofer Erneuerbare Energien-Identität schaffen durch Ökostrom | (c) Patrick Wagenhofer

Du hast schon Ökostrom?

Das will ich auch!

Strom kaufen

Fridays for Future

Zugegeben – sich dem persönlichen Ohnmachtsgefühl hinzugeben, ist verlockend. Man signalisiert nach außen, dass man ja gern etwas tun würde, lässt aber innerlich die Überzeugung wachsen, ohnedies machtlos zu sein. Auf gut österreichisch: „Jo eh, aber…“

Die wenigen werden mehr

Seit im  August 2018 Greta Thunberg erstmals den Unterrichtsbesuch verweigerte, um gegen die in ihren Augen lahme Klimapolitik der schwedischen Regierung zu protestieren, verzeichnete jede der bis zum Ausbruch der CoVid19 Pandemie abgehaltenen Klimademonstrationen ein paar Tausend Teilnehmer mehr. Längst sind es nicht mehr ausschließlich Jugendliche, die das Bedürfnis haben, „etwas zu tun“. Immer mehr Menschen, die schon längst nicht mehr die Schulbank drücken, erklären sich mit den jungen Protestierenden solidarisch. Mehr und mehr entsteht da ein Gemeinschaftsgefühl: Ich bin nicht allein. Wir wollen alle das gleiche, nämlich strukturelle Veränderung! 

Jeder tue einen Schritt…

Ja. es bringt etwas, gegen den Strom zu schwimmen! Und zum Beispiel zu einem Stromanbieter zu wechseln, der ausschließlich Strom aus Erneuerbaren Energien ins Stromnetz einspeist… Irgendwann kommt dann vielleicht tatsächlich aus allen österreichischen Steckdosen nur mehr echter Ökostrom.

Quellen

Klimaprotest - gemeinsam sind wir sark! | Wagenhofer Erneuerbare Energien-Identität schaffen durch Ökostrom | (c) A. Minnich

Endlich echter Ökostrom!

Es wird Zeit, etwas zu tun?
Wechseln Sie zum Beispiel den Stromanbieter!

Gemeinsam sind wir stark - Motto beim Bau der PV-Anlage Strem Südburgenland | Wagenhofer Erneuerbare Energien-Ökostrom | (c) Patrick Wagenhofer