Ökostrom aus Photovoltaik für mehr Umweltschutz

Am Dach, am Feld – Photovoltaikanlagen schonen die Umwelt und liefern echten Ökostrom

Ohne Risiken, positive Nebenwirkungen

Ökostrom für mehr Umweltschutz: Photovoltaikanlagen wurden und werden mit Vorliebe auf Dächern montiert. Dort sind sie niemandem im Weg und nur theoretisch könnte man das leise Surren des Lüfters im Wechselrichter hören. Das ist der einzige bewegliche Teil der Anlage, der befindet sich aber meistens im  Keller, außer Hörweite. Das heißt, Photovoltaik ist vollkommen geräuschfrei. Außerdem schont die Dachmontage die natürlichen Lebensräume von Wildtieren.

Freiflächenanlagen eröffnen ökonomisch und ökologisch Möglichkeiten

Am Boden installierte Photovoltaikanlagen haben ähnlich positive Eigenschaften: Passt die Sonneneinstrahlung, macht die Ökostromproduktion aus einer unbewirtschafteten Wiese oder einer Ackerfläche mit unterdurchschnittlichem Ertrag plötzlich wieder eine attraktive Einnahmequelle. Und wie die Überwachungskameras der Wagenhofer Erneuerbare Energien rund um die Anlagen in Strem zeigen: Erstaunlich viele Wildtiere tummeln sich im eingezäunten Bereich und finden hier neuen geschützen Lebensraum. Es gibt sogar bereits Untersuchungen, die belegen, dass im Bereich von PV-Freiflächenanlagen die Anzahl und Diversität von Insekten und Wildtieren wieder zunimmt!

Sonnenkollektoren statt Karotten?

Diese Sorge ist unbegründet: 10.000 ha – also gerade einmal 100 km² beträgt die für die Stromwende insgesamt in Österreich benötigte zusätzliche Kollektorfläche – das entspricht in etwa dem Wiener Bezirk Donaustadt. Oder anders ausgedrückt: 0,4% der derzeit landwirtschaftlich genutzten Fläche Österreichs würden vollkommen genügen, um dieses für 2030 definierte Ziel zu erreichen.

Seien Sie also unbesorgt: Die Freiflächenphotovoltaik  wird nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion treten, es besteht keine Gefahr. Im Gegenteil:

Karotten retten…

In Österreich landen Jahr für Jahr immer noch eine Million Tonne Lebensmittel im Müll. Lebensmittel, die bei ihrer Produktion Unmengen an Ressourcen – Boden, Wasser, Energie – verbraucht und ebenso viel CO2  in die Atmosphäre entlassen haben. In Europa liegt der jährliche pro Kopf Verlust entlang der Wertschöpfungskette bei ca. 280 bis 300 Kilogramm. Alleine in den Haushalten werden rund 95 bis 115 kg Essen im Jahr weggeworfen, obwohl das meiste davon noch genießbar wäre.

… Flächen gewinnen

Würde es uns gelingen, die Lebensmittelverschwendung zumindest an einigen Stellen der Wertschöpfungskette auf ein Minimum zu reduzieren, könnten in Österreich – je nach Rechenmodell – jährlich zwischen knapp 15.000 ha und nicht ganz 50.000 ha Fläche eingespart werden.  Da gehen sich die bereits erwähnten 100 km² bis 2030 jedenfalls aus.
Sogar die 174 km² Kollektorfläche, die für den Anteil an Erneuerbaren bis 2050 für unser Land im letzten Klimapapier standen, klingen unter diesem Aspekt machbar, oder?

Ökostrom für mehr Umweltschutz

Noch eine Zahl macht deutlich, dass es in Österreich ausreichend Acker- und Wiesenfläche gäbe, um dort Photovoltaikanlagen zu errichten: Derzeit wird in Österreich auf ca. 80.000 ha Raps angebaut. Allerdings nicht für den Verzehr: Aus diesem Raps wird Biodiesel gewonnen.  Dieser Biodiesel wird dem fossilen Diesel beigemischt – für mehr „Öko-feeling“.

Randnotiz: Da die Menge nicht reicht, importieren wir zusätzlichen Biodiesel aus dem Ausland, vorwiegend aus Lateinamerika. Etwa 200.000 ha beträgt grob geschätzt die Anbaufläche für den letztlich in Österreich verwendeten „Bio“-Treibstoff.

Natürlich ergibt sich logisch der Schluss:  Wenn wir nach und nach zumindest einen Teil dieser Agrarflächen im Sinne der Energiewende umwidmen, dann kommen wir  dem Umstieg auf echten Ökostrom einen gewaltigen Sprung näher. Mit vermutlich größerem Ertrag und ganz offensichtlich positivem gesellschaftlichen Mehrwert. Es müssten nur ausreichend viele Menschen diesen Wandel einfordern.

Platz genug

25.000 privat betriebene Photovoltaikanlagen gibt es derzeit in Österreich – wie heißt es so schön bei Online-Werbekampagnen: Gemeinsam schaffen wir 50.000!
Visionäre Rechenmodelle sprechen von über 100.000 möglichen Standorten für Photovoltaik-Großanlagen – ohne eine einzige Karotte zu opfern.

Rückstandsfrei

Sollte die Photovoltaikanlage der Wagenhofer Erneuerbare Energien in Strem übrigens irgendwann stillgelegt werden müssen – aus welchem Grunde auch immer – dann wird keine Ruine übrig bleiben, kein betoniertes Fundament, nichts. Wir werden die Träger aus dem Boden ziehen, das Material verladen und abtransportieren – fertig.  Auch das verstehen wir unter Nachhaltigkeit und unter „Ökostrom für mehr Umweltschutz“: Ökostrom aus Photovoltaik ist rückstandsfrei, auf der ganzen Linie.

Quellen

Intakte Natur rund um die PV-Anlage Strem Südburgenland | Wagenhofer Erneuerbare Energien-Ökostrom | (c) Patrick Wagenhofer
Intakte Natur rund um die PV-Anlage Strem Südburgenland | Wagenhofer Erneuerbare Energien-Ökostrom | (c) Patrick Wagenhofer
Intakte Natur rund um die PV-Anlage Strem Südburgenland | Wagenhofer Erneuerbare Energien-Ökostrom | (c) Patrick Wagenhofer
Baustelle PV-Anlage Strem Südburgenland | Wagenhofer Erneuerbare Energien-Ökostrom | (c) Patrick Wagenhofer

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